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IBAN Rechner

Machen Sie Ihre alte Kontonummer fit für Europa.

Hinweis: Dieser Rechner erzeugt eine mathematisch korrekte IBAN. Ob das Konto wirklich existiert, kann nur die Bank prüfen.
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Die IBAN: Ein Code für ganz Europa

Früher war alles länderspezifisch: Deutschland hatte Kontonummer und BLZ. Frankreich hatte den RIB. Italien den BBAN. Wer Geld über Grenzen schicken wollte, brauchte Geduld und viele Formulare.
Mit SEPA (Single Euro Payments Area) wurde 2014 alles vereinheitlicht. Die IBAN (International Bank Account Number) ist seitdem der Standard. Doch viele haben ihre alte Kontonummer noch im Kopf und suchen verzweifelt die lange neue Nummer. Unser Rechner hilft.

1. Aufbau der deutschen IBAN

Eine deutsche IBAN hat immer exakt 22 Stellen. Sie ist kein zufälliger Zahlensalat, sondern streng logisch aufgebaut:

  • Stelle 1-2 (Länderkürzel): "DE" für Deutschland.
  • Stelle 3-4 (Prüfziffer): Zwei Ziffern, die laut schreien, wenn man sich vertippt hat. (Mehr dazu unten).
  • Stelle 5-12 (Bankleitzahl): Die alte 8-stellige BLZ Ihrer Bank.
  • Stelle 13-22 (Kontonummer): Ihre bis zu 10-stellige Kontonummer. Ist sie kürzer, wird sie vorne mit Nullen aufgefüllt.

Beispiel: Hatten Sie Konto "123" bei der Bank mit BLZ "50010060", wird die Kontonummer zu "0000000123". Die IBAN enthält also Ihre alten Daten komplett.

2. Wie funktioniert die Prüfung (Checksumme)?

Das Geniale an der IBAN ist die Prüfziffer. Sie verhindert Zahlendreher. Das Verfahren heißt Modulo 97-10.
Der Computer nimmt die gesamte Nummer, teilt sie durch die Primzahl 97 und schaut, was als Rest bleibt. Wenn der Rest 1 ist, ist die IBAN gültig. Wenn nicht, haben Sie sich vertippt. Deshalb merkt das Online-Banking sofort (noch vor dem Absenden), wenn eine IBAN falsch ist.

3. Brauche ich den BIC noch?

Der BIC (Business Identifier Code), oft auch SWIFT-Code genannt, war früher Pflicht. Seit 2016 brauchen Sie für Überweisungen innerhalb des SEPA-Raumes (EWR) keinen BIC mehr. Die IBAN reicht völlig aus ("IBAN only"). Nur bei Überweisungen in die USA oder nach Asien ist der BIC noch nötig.

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4. IBAN-Längen im Vergleich

Nicht jedes Land hat 22 Stellen. Jedes Land darf die Länge (bis max. 34 Stellen) selbst festlegen:

  • Österreich (AT): 20 Stellen.
  • Schweiz (CH): 21 Stellen.
  • Frankreich (FR): 27 Stellen.
  • Norwegen (NO): 15 Stellen (sehr kurz!).

5. Sicherheitshinweis

Geben Sie Ihre IBAN nie leichtfertig im Internet preis. Zwar kann niemand Geld von Ihrem Konto abheben (dafür braucht man PIN/TAN), aber Betrüger können eine Lastschrift ziehen. Diese können Sie zwar 8 Wochen lang kommentarlos zurückbuchen lassen, aber den Ärger haben Sie trotzdem.

6. FAQ: Häufige Fragen

Kann ich mir eine Wunsch-IBAN aussuchen?

Leider nein. Die BLZ ist fest an die Bank gebunden und die Prüfziffer berechnet sich mathematisch. Nur bei der Kontonummer sind manche Banken flexibel, aber der Rest ergibt sich zwangsläufig.

Wer hat die IBAN erfunden?

Das ECBS (European Committee for Banking Standards) und die ISO. Ziel war es, automatisierte Zahlungen ohne menschliches Eingreifen zu ermöglichen. Heute laufen Überweisungen in Millisekunden durch ("Echtzeitüberweisung").

7. Fazit

Die IBAN wirkt lang und kompliziert, ist aber ein Meisterwerk der Standardisierung. Mit unserem Rechner finden Sie Ihre Nummer schnell wieder, falls Sie nur die alten Daten zur Hand haben.

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